Datenträger werden immer wichtiger, da die Menge an zu speichernden und zu verarbeitenden Daten in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist.

 

Aufgabe:

a) Welche Datenträger kennen Sie? Nennen Sie fünf Beispiele.

b) Erklären Sie anhand von zwei Beispielen warum sich der Datenträger nicht oder besonders gut zur permanenten Datensicherung eignet.

c) Nennen Sie vier Wechselmedien und erläutern Sie anhand eines Beispiels die besondere Funktionalität eines Wechselmediums.

 

Lösung:

zu a)

  • Festplatten (HDD)
  • Magnetbänder
  • Disketten
  • CD-ROM
  • DVD
  • USB-Sticks
  • Speicherkarten, z.B. SD-RAM, Mini-SD, Micro-SD

zu b)

  • Disketten waren in früheren Zeiten als Datensicherungsmedium gebräuchlich, können aber durch ihre geringe Speicherkapazität (1,44MB bei normalen 3,5, bis zu 200MB bei speziellen 3,5 Medien - z.B. IOMEGA-Zip) nicht mehr als permanentes Speichermedium verwendet werden.
  • Speicherkarten und USB-Sticks sind zur permanenten Datensicherung weniger geeignet, da diese Medien durch Ihre geringe physische Größe schlecht archiviert und durch ihre vergleichsweise geringe Speicherkapazität von derzeit bis ca. 16-32 GB eher wenig Platz für Sicherungen bieten.
  • CD-ROM und DVD-Laufwerke kommen im privaten Bereich eher, im betrieblichen Umfeld so gut wie nie als permanente Sicherungsmedien zum Einsatz, da sie durch ihre physikalische Beschaffenheit nur für eine gewisse Zeit Datenkonsistenz garantieren können (ca. 3-5 Jahre) und durch ihre vergleichsweise geringeSpeicherkapazität (700MB bei der CD-ROM, bis zu 9GB bei der DVD) eher weniger als permanentes Speichermedium geeignet sind.
  • Am besten geeignet zur permanenten Speicherung von Daten sind Magnetbänder, die z.B. als Tagessicherungsbänder oder Wochensicherungsmedien eingesetzt werden können. Mit Speicherkapazitäten von aktuell mehreren Gigabyte Speicher eignen sie sichhervorragend für eine permanente Datensicherung.
  • Das in der Gegenwart und wohl auch in naher Zukunft beliebteste und durch die vielen Möglichkeiten auch sicherste Datensicherungsmedium ist die Festplatte (HDD). Durch ihre große Speicherkapazität (derzeit bis zu 2 Terrabyte) bietet sie genügend Platz für Daten und das Medium kann auch in kurzer Zeit gesichert werden. Durch dievielfältigen Möglichkeite, mehrere Festplatten zu sog. Speicherverbünden zusammenzuschließen (z.B. RAID 0, 1 oder Kombinationen) kann eine optimale und sichere sowie permanente Datensicherung gewährleistet werden. Festplattenverbünde, die über das Netzwerkeingebunden sind und über siesen Weg als Speichermedium dienen, werden oft als NAS (Network Attached Storage) oder NDAS (Network Direct Attached Storage) -System bezeichnet.