Schadprogramme bedrohen die Daten von Unternehmen inzwischen mehr und gezielter als persönliche Angriffe von Außen. Um Vorkehrungen gegen Schadprogramme ergreifen zu können, müssen diese erkannt und identifiziert werden können.

 

Aufgabe:

a) Welche Arten von Schadprogrammen kennen Sie?

b) Welche Arten von Computerviren kennen Sie?

c) Wie sind Computerviren aufgebaut?

d) Wie kann einem Virenbefall sinnvoll vorgebeugt werden?

e) Wie können Schädlinge erkannt werden?

f) Welche Schäden können Schadprogramme hervorrufen?

 

Lösung:

zu a)

  • Computerviren
  • Hoaxes
  • Trojaner
  • Würmer
  • Bots
  • Spyware

zu b)

  • Programmviren
  • Systemviren
  • Hybridviren
  • Makroviren

zu c)

Schadprogramme sind immer nach dem gleichen Muster aufgebaut:

  1. Erkennungsmodul
  2. Vermehrungsmodul
  3. Schadensmodul
  4. Bedingungsmodul
  5. Tarnuingsmodul

zu d)

  • technische Maßnahmen:
    • Deaktivieren der Autostartfunktion
    • Alle Datenträger Scannen (vor allem von extern)
    • Starten von ausführbaren Programmen nur von schreibgeschützten Datenträgern
    • BIOS-Einstellungen müssen richtig eingestellt sein (z.B. Booten nur von Festplatte)
    • Keine unbekannten Dokumente öffnen
    • Makros deaktivieren
    • Regelmäßige Datensicherung
  • organisatoriche Maßnahmen:
    • Meldepflicht von erkannten Schadprogrammen
    • Verbot von privaten Datenträgern
    • Verbot betriebsfremder Software
    • Softwareprüfung vor Installation

zu e)

  • Virenscanner meldet Befall
  • Dubiose Meldungen derEDV-Anlage, die vorher noch nichterkannt wurden, z.B. Programm kann nicht gestartet werden.
  • Berechnungen und Daten werden falsch oder fehlerhaft ausgegeben
  • Das Betriebssystem oder Anwenderprogramme verhalten sich auffällig (z.B. langsame Verarbeitung oder langsames Starten oder Beenden des Betriebssytems)

zu f)

  • Programme können nicht mehr gestartet werden
  • Daten werden gelöscht
  • Programme und Daten werden zerstört
  • Im schlimmsten Fall: Zerstörung der Hardware