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Soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace, Lokalisten und Co. kennt mittlerweile jeder Webbi (Leute, die im Netz verkehren) recht gut. Zu Millionen haben sich in den letzten Jahren die Internet-Jünger auf diesen Plattformen registriert und mehr oder weniger persönliche Daten preisgegeben. Und schon rollt eine weitere Welle der Anwendungen für die "Web 2.0"-Generation heran: Die sog. Geosozialen Netzwerke (auch geo-soziale Netzwerke oder "geosocial networks") haben das Licht der Welt erblickt und suchen nach neuen Nutzern. Doch was sind diese neuen "Communities"? Ein neues Facebook, das man überall auf der Welt nutzen kann? - Nein, das geht ja jetzt schon... Was ist es dann? Ganz einfach: geosocial networks gehen noch einen Schritt weiter wie MySpace, FaceBook und Co. - sie verbinden das soziale Netzwerken mit dem "real life". Durch die Nutzung von moderner Ortungstechnik via GSM und vor allem GPS und WLAN kann man sich zu jeder Zeit orten lassen (wenn man das will). Und genau auf dieser Möglichkeit bauen die sog. geo-sozialen Netzwerke auf. So kann man sich orten lassen und Freunde, die man bereits kennt oder auch neue Leute per geo-sozialem Netz kennenlernen - ganz einfach mit einem Browserfähigen Handy mit GPS, z.B. iPhone. Da die übermittelten Standortangaben gemäß BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) sogenannte personenbezogene Daten sind, unterliegen sie dem Datenschutz. Das bedeutet, dass nur der Inhaber dieser Informationen bestimmen darf, wer seine personenbezogenen Daten sehen und nutzen darf und wer nicht. Für geo-soziale Netze beseutet das, dass der Nutzer allein darüber entscheidet, ob z.B. sein Standort über die Handy-Ortung des Diensteanbieters veröffentlicht werden darf. Da dieser Bereich noch sehr jung ist, werden im Folgenden die drei Anbieter Aka-Aki, Brightkite und GOOGLE Latitude kurz vorgestellt. |
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