Wer sich die letzten Jahre entweder beruflich oder privat mit Webseiten beschäftigt hat, dem wird sicherlich ein Wandel in der Dynamik der Seitenerstellung nicht verborgen geblieben sein. Oder etwa doch?
Während Mitte der Neunziger eine eigene Webseite noch den ganz Großen vorbehalten war, schiessen seit der Jahrtausendwende neue Webseiten wie Pilze aus dem Boden. Die Webpräsenz ist zu einem Muss geworden.
Ganze Dienstleistungsbranchen haben sich auf die Webseitenplanung, -erstellung, -einrichtung und nicht zuletzt die Betreuung der Seiten nach dem erstmaligen Erstellen derselben spezialisiert. Gerade die Erstellung und nachträgliche Bearbeitung sind in früheren Zeiten noch echte Aufgaben für Spezialisten gewesen. Kam dann noch der Punkt dazu, dass mehrere Personen an der gleichen Webseite Veränderungen vornehmen sollten, dann war dies schlichtweg für Laien ein unmögliches Unterfangen.
Genau dieses Bedürfnis befriedigen Content-Management-Systeme, oder kurz: CMS.
Aber was ist eigentlich ein CMS? Was verbirgt sich dahinter und welche Möglichkeiten habe ich, mit einem solchen CMS Webseiten zu erstellen? Und last but not least die Frage nach dem richtigen System...
Die ersten Fragen werden bei einschlägigen Seiten im Web, wie Wikipedia o.ä. eingehend bearbeitet. Hier will ich nur auf die Auswahl aus einer Vielzahl von Systemen eingehen. Weitere Einschränkung: nur OpenSource CMS sollen hier Beachtung finden. Neben den proprietären Systemen einer Heerschaar von Unternehmen bietet auch die OpenSource-Gemeinde mittlerweile eine kaum noch zu überblickende Vielzahl von CMS.
Genau diese will ich hier ein bischen näher beleuchten...
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